Kleingartenverein KGV Walsum 1941 e.V. www.walsum1941.de
Kleingartenverein KGV Walsum 1941 e.V.                www.walsum1941.de

Überschrift

In den Jahren 1939, 1940 und 1941 sind Bürger der früheren Gemeinde Walsum mehrmals an die zuständigen Stellen herangetreten und haben um Überlassen eines Grundstückes zur Errichtung von Kleingärten gebeten. Der Wunsch, einen Kleingarten zu besitzen, war durch die Kriegsverhältnisse besonders groß. Mitte 1941 stellte die Gemeinde Walsum ein entsprechendes Grundstück an der Schulstrasse (damals Mackensenstrasse) zur Verfügung. 

Die Gründungsversammlung wurde am Sonntag, dem 12.10.1941 um 10.00 Uhr in der Gaststätte `Rheinischer Hof` an der Römerstrasse durchgeführt.

Was geschah im Oktober 1941:

Im Oktober 1941: Picasso malt das Gemälde Dora Maar au Chat 
11. Oktober Uraufführung Oper Die Hexe von Passau von Ottmar Gerster in Düsseldorf 
18. Oktober deutsche Erstaufführung der Oper Aladdin von Kurt Atterberg in Chemnitz 

Die Interessenten für einen Kleingarten wurden vom damaligen Bürgermeister Lüttgens zu dieser Versammlung eingeladen. Eine bereits ausgearbeitete Vereinssatzung wurde einstimmig angenommen. Dann erfolgte die Wahl des Vorstandes. Erster Vorsitzender wurde Karl Stange. Sein Stellvertreter wurde Wilhelm Schneider.Bei der Diskussion um den Namen des Vereins, machte der Bürgermeister den Vorschlag, dem Verein den Namen: Kleingartenverein 1941 zu geben. Der Vorschlag wurde angenommen. 

Nun begann so langsam die Vereinsentwicklung. Alles musste beschafft, da Hilfe finanzieller oder materieller Art von der Gemeinde wegen der Kriegsverhältnisse nicht möglich war. In den ersten Jahren und noch bis weit nach Kriegsende wurden die Gärten vorwiegend als Gemüsegarten genutzt. Durch den Anbau von Kartoffeln und Gemüse, in geringem Maß Obst und Beeren, konnten sich die Pächter in den schweren Kriegs- und Nachkriegsjahren mit zusätzlichen Nahrungsmitteln versorgen

Im Jahr 1968 gab es schwere Zeiten zu Überstehen. Die Politiker der Stadt Walsum beabsichtigten einen gossen Teil der Anlage herauszunehmen. Die Nachfrage nach Baugrundstücken war groß. Die Kleingärtner waren jedoch nicht gewillt, ihre Gärten und Lauben zu opfern, auch wenn eine Entschädigung dafür gezahlt werden sollte. Es gelang dem damaligen Vorstand mit Unterstützung des Stadtverbandes die Politiker von ihrem Plan abzubringen. Interessant war hierbei, dass der frühere Vorsitzende des Vereins Gustav Stapp, als Bürgermeister seitens der Stadt Walsum der Verhandlungsführer war.

Im Jahr 1968 gab es schwere Zeiten zu überstehen. Die Politiker der Stadt Walsum beabsichtigten einen gossen Teil der Anlage herauszunehmen. Die Nachfrage nach Baugrundstücken war groß. Die Kleingärtner waren jedoch nicht gewillt, ihre Gärten und Lauben zu opfern, auch wenn eine Entschädigung dafür gezahlt werden sollte. Es gelang dem damaligen Vorstand mit Unterstützung des Stadtverbandes die Politiker von ihrem Plan abzubringen. Interessant war hierbei, dass der frühere Vorsitzende des Vereins Gustav Stapp, als Bürgermeister seitens der Stadt Walsum der                                                  Verhandlungsführer war. 

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